Welcher Laufrucksack für Hindernisläufer?


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Welcher Laufrucksack für Hindernisläufer?


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Welcher ist der richte Laufrucksack für einen Hindernislauf?
20. April 2018 · Autor: OCR for Fun

Der Frühling ist da, der Bewegungsdrang wird stärker und damit auch die Lauf- und Wanderstrecken länger und ausgefallener. Ob nur eine oder zwei Stunden im nächsten Wald oder gleich beim Hindernislauf unter extremen Bedingungen, der Durst will so oder so gelöscht werden. Um auf den immer ausgedehnteren Laufrunden nicht auf die optimale Flüssigkeitsversorgung verzichten zu müssen, gibt es am Markt zahlreiche verschiedene Arten von Hydrationssystemen die kaum Wünsche offen lassen. Genauso vielfältig wie das Angebot sind auch deren Einsatzmöglichkeiten sowie die Unterschiede zwischen ihnen.

Wir zeigen dir worauf es bei der Auswahl deines Trinksystems ankommt und wie ihr lange Freude damit habt.

Hydrationssystem ist nicht gleich Hydrationssystem

Wer momentan ein Sportfachgeschäft besucht, wird überschwemmt mit Möglichkeiten sich während einer Trainingseinheit oder eines Wettkampfs mit Flüssigkeit zu versorgen. Es gibt Gürtel, Westen und eigens konstruierte Rucksäcke die alle den maximalen Tragekomfort versprechen. Aber worauf musst du bei der Auswahl wirklich achten? Wann greifst du zu einem Rucksack, wann zu einer Weste und wann ist ein Gürtel DIE richtige Wahl für dich?

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Spätestens seit uns unsere Eltern als Kind Cinderella vorgelesen haben, wissen wir wie wichtig Schuhe für unser Leben sein können. Enden wir im Kohlenkeller oder in einem Schloss? Oder aus Sicht eines Hindernisläufers: Enden wir nach dem Schlammloch ohne Schuhe oder erklimmen wir den Stairway to Sparta ohne je den Boden unter den Füßen verloren zu haben? Auf was kommt es beim richtigen Schuhwerk an, um beim Spartan Night Race nach Mitternacht nicht mit nur einem Schuh finishen zu müssen? Das sehen wir uns jetzt an. Jedes Konzept hat seine Daseinsberechtigung – auf den Zweck und die Statur des Trägers kommt es an. Je nachdem ergibt sich das, für den jeweiligen Bewegungs- und Figurtyp, richtige System.

Trinkblase vs. Flasks vs. Flasche(n)

Bevor du dich mit der Entscheidung Rucksack, Weste, Gürtel etc. auseinandersetzt, ist es hilfreich zu wissen welche Möglichkeiten du bei der Befüllung hast und welche dir davon am ehesten entgegenkommt.

Trinkblasen haben meistens eine Füllmenge von rund zwei Litern – mal mehr, mal weniger. Auch die Handhabbarkeit ist hier oft unterschiedlich. Wohingegen sich gewisse Trinkblasen unkompliziert aus dem Laufrucksack nehmen, durch eine großzügige Öffnung einfach befüllen und reinigen lassen, gestaltet sich dies bei anderen Herstellern zuweilen sehr fummelig. Dies wird bei ganz langen Läufen zu einem wichtigen Entscheidungskriterium, denn hier kann es vorkommen dass die Blasen auf der Strecke nachgefüllt werden müssen, was schnell zur Lebensaufgabe ausarten kann. Zugänglichkeit ist daher ein Punkt auf den du vermehrt achten solltest.

Bist du es auf deinen Läufen gewohnt auf elektrolythaltige Getränke zu setzen ist dir eher von der Nutzung einer Trinkblase abzuraten. Sie sollen nur mit Wasser befüllt werden da zuckerhaltige Flüssigkeiten bei der Reinigung nur schwer aus den Schläuchen zu bekommen sind.

Laufrucksack Hindernislauf Tough Mudder Als nettes Gadget bieten hier sogenannte Flasks eine gute Lösung bzw. Ergänzung. Sie lassen sich mit minimalstem Packmaß verstauen, schnell befüllen und leicht – oft sogar in der Spülmaschine – reinigen. Damit sind sie auf sehr langen Strecken optimal als Ergänzung zu Trinkblasen geeignet, da du hier nach Lust und Laune deine persönlichen Energiespender einfüllen kannst und das Nachfüllen während dem Lauf blitzschnell erfolgen kann. Bei kürzeren Läufen bist du mit zwei Flasks, mit jeweils max. 250 ml in den Brustfächern, ebenfalls super versorgt. Nichts wackelt oder reibt.

Gewöhnliche Getränkeflaschen über 250 ml sind für längere Strecken und Hindernisläufe weniger zu empfehlen, da sich eine schnelle Zugänglichkeit und ein hoher Laufkomfort nicht so einfach kombinieren lassen. Mehrere kleine Fläschchen hingegen bieten ähnliche Vorteile wie der Einsatz der Flasks bieten jedoch ein begrenztes Fassungsvermögen. Mehr dazu aber später.

Laufrucksack Hindernislauf Tough Mudder Achte – egal für was du dich entscheidest – immer auf eine gute Reinigung um Bakterien keine Chance zu geben. Die guten alten „Corega-Tabs“ zur Gebissreinigung leisten zur gründlichen Desinfektion gute Dienste und hinterlassen im Kunststoff weder Verfärbungen noch negativen Nachgeschmack. Leere deine Trinkblase, deine Flasks und Fläschchen unmittelbar nach der Einheit aus, spül alles einmal durch und lass sie verkehrt herum trocknen. Sei gewissenhaft und du wirst lange Freude an diesen Ausrüstungsgegenständen haben.

Aus eigener Erfahrung wissen wir wie eine Trinkblase gefüllt mit Himbeersirup und Wasser aussieht, wenn sie länger im Rucksack vergessen wurde. Nein. Das willst du definitiv nicht sehen!



Arten von Trinksystemkombinationen:

Rucksack

Wir alle kennen Rucksäcke in vielen Variationen. Für die Schule, für den Rucksackurlaub oder auch für eine Wanderung zwischendurch. Diese Rucksäcke haben allerdings mit den neumodischen Highend-Lauf-Backpacks, außer der Grundkonstruktion, nicht viel gemeinsam. Vergiss also gleich mal den Gedanken, ein Rucksack ist fürs Laufen zu schwer und zu unbequem! Läufst du sehr lange Strecken, eventuell auch noch mit großem Höhenunterschied, wirst du nicht auf einen Trinkrucksack verzichten können. Diese moderne Art des Rucksacks ist so konstruiert, dass in einem leicht zugänglichen Spezialfach direkt am Rücken eine Trinkblase integriert ist, von der ein dünner Schlauch über angepasste Schlaufen und Fixierhilfen, in einem optimalen Winkel, zum Mund führt. Ein kleiner Biss ins Mundstück reicht aus um sich blitzschnell, ganz nebenbei zu erfrischen. Da die Flüssigkeitsblase direkt am Rücken positioniert ist, wackelt auch bei einer Füllmenge von 2 Litern und höherem Lauftempo nichts unangenehm. Zudem kühlt die Wasserblase an heißen Sommertagen den Rücken und bewahrt so vor Überhitzung. Damit du nach dem Gipfelsieg beim Downhill oder zu späterer Stunde nicht frierst bleibt dir im Rucksack noch genug Platz für Wechselshirt, Verbandszeug, Taschenlampe, Snacks und Regenschutz. Laufrucksäcke dieser Art gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen und Größen. Achte bei der Auswahl darauf dass dein Rucksack auch zu deiner Statur passt. Ein muskulöser Mann mit 1,95 m Körpergröße ist dabei mit einer zierlichen Frau von 1,55 m schwer zu vergleichen. Die Auflagefläche am Rücken, die Anpassungsmöglichkeit an die jeweilige Körperform trennt hier die Spreu vom Weizen. Teste die Rucksäcke im Geschäft ausführlich und prüfe ob du Brust und Taillengurt fest genug fixieren kannst, sodass auch mit 3 kg Gewicht am Buckel nichts ruckelt. Der Tragekomfort unter den Achseln und an den Schultern darf darunter natürlich auch nicht leiden. Wenn du nach ein paar Stunden wundgescheuert bist weil die Träger zu eng für deinen Körperbau sind, wird dir das keine Freude machen. In diversen Fachgeschäften helfen dir die Verkäufer gerne beim Simulieren eines vollen Rucksacks.

Laufrucksack Hindernislauf Tough Mudder Grundsätzlich beachte für den Komfort beim Laufen: Je flacher der Rucksack am Rücken anliegt, desto angenehmer ist das Laufgefühl und desto sicherer bist du während eines Hindernislaufs unterwegs. Was hat Sicherheit mit einem Laufrucksack zu tun?

Wohingegen große Modelle mit 15,20 oder mehr Litern Fassungsvermögen für sehr lange Läufe und Touren prädestiniert sind, stellen sie gerade beim Obstacle Course Racing einen nicht zu verachtenden Nachteil dar. Hier hast du auf einer bestimmten Laufstrecke diverse Hindernisse wie zum Beispiel eine Kriechstrecke unter Stacheldraht zu überwinden. Je höher dein Rucksack ist, desto leichter bleibst du am Draht hängen. Das ist nur eines der vielen möglichen Beispiele für Sicherheitsrisiken eines derartigen Events, die du ganz einfach minimieren kannst. Greif hierbei zu flachen Modellen zwischen 5 und 12 Litern Volumen und auch ein Tough Mudder ist kein Problem mehr für dich.

Laufweste – die eierlegende Wollmilchsau?

Die Laufweste ist eine Weiterentwicklung der gängigen Laufrucksäcke und bietet eine schnelle Alternative ohne Kompromisse. Wer versucht im Speedrausch ein Spartan Beast zu laufen, wird sich nicht auf die optimale Platzierung von Labstationen verlassen und seine Grundversorgung am eigenen Rücken tragen. Natürlich mit möglichst wenig Gewicht, wenig Angriffsfläche und mit gutem Sitz wie eine zweite Haut. Das erreicht man nur mittels sogenannten Laufwesten. Es gibt sie in verschiedenen Größen und Formen. Für kurze Strecken als reine Weste nur mit den notwendigsten Fächern für Flasks und Traubenzucker. Für längere Strecken mit Platz für eine Trinkblase und zusätzliche Flasks. Meistens sind die Träger breiter gearbeitet um eine noch bessere Gewichtsverteilung zu erreichen wodurch sich der Tragekomfort ebenfalls erheblich erhöht. Wie beim Rucksack kommt es bei der Weste auf die Statur des Trägers an. Am Probetragen kommt man nicht vorbei. Egal für welche Westenart du dich entscheidest, versuche nicht zu viel (Flüssigkeits-) Volumen unterzubringen. Durch die Ultraleichtbauart verträgt sie konstruktionsbedingt weniger Volumen und Gewicht bei gleichem Komfort.

Laufrucksack Hindernislauf Tough Mudder Laufgürtel und Trinkgürtel als Alternative

Läufern die eher selten sehr lang und schnell unterwegs sind, bieten Lauf- und Trinkgürtel eine weitere mögliche und meist auch günstige Alternative. Die Produkte unterscheiden sich in ihrer Bauart abhängig von der Größe der Trinkflaschen. Von der einfachen klassischen Bauchtasche mit Platz für eine einzelne größere Trinkflasche bis hin zu einem schmalen Gürtel mit Befestigungsmöglichkeiten für mehrere kleine Flaschen ist alles dabei. Beide Arten können dir sehr gute Dienste leisten. Meistens enthalten sie zusätzlich noch ein Fach für ein (kleines) Handy und Traubenzucker, womit sie quasi das Notwendigste abdecken. Trinkgürtel die gleich mehreren kleinen Trinkfläschchen oder Soft Flasks Platz bieten, verteilen – im Gegensatz zur Version mit nur einer großen Flasche – das Gewicht angenehm rund um die Hüfte. Und das ist wieder der ausschlaggebende Faktur – der Komfort. Gerade bei Frauen und Männern mit einer ausgeprägten Taille ohne Bierbäuchlein, ist je nach Laufstil ein Gürtel oftmals unbequem, da sich der Gurt nach oben schiebt und dann stark zu schlackern beginnt. Auch hier ist wieder Ausprobieren das A und O. Um dir in diesem Produkt-Dschungel Orientierung zu geben, hat OCR for Fun mehrere Modelle für dich getestet und diese Laufrucksäcke mit den wichtigsten Daten und Fakten


Unsere Laufrucksäcke für Hindernisläufer Salomon Skin Pro · AONIJIE Ultraleicht · CamelBak Ultra Pro Vest


#1: Salomon Skin Pro

Der Salomon Skin Pro macht optisch ganz schön was her. Er präsentiert sich in mehreren, knallbunten Farben. Laufrucksack Allein das Ansehen macht sehr viel Spaß. Für jedes Outfit einen Laufrucksack? Leider nicht meine Damen, dafür ist er wahrscheinlich doch zu teuer.

Der Salomon Skin Pro ist ein leichter Laufrucksack, eigentlich für Trail Running, mit Stretch-Passform und unterschiedlichem Volumen. Für Hindernisläufer sollte der Rucksack so eng wie möglich anliegen, weswegen wir euch das kompaktere 6-Liter-Modell empfehlen. Er macht jede Bewegung mit, belastet weder bei Monkeybars, noch beim Sprung über eine Mauer oder beim Überqueren eines Flusses. Er ermöglicht das körpernahe Tragen der wichtigsten Utensilien für mittlere bis lange Hindernis- und Trainingsläufe, ist aber auch für Mountainbiketouren oder andere, bewegungsintensive, Sportarten bestens geeignet

Die Trinkblase kann sehr gut verstaut werden und stört fast nicht. Zusätzlich können vorne zwei Soft Flaks, mit jeweils 250 ml, verstaut werden. Hier könnt Ihr, im Gegensatz zur Trinkblase, verschiedene Flüssigkeiten einfüllen. Egal ob ihr Kohlehydrate, Salz oder doch lieber Portein dabei haben wollt.

Fazit: Der Salomon Skin Pro ist der PERFEKTE Laufrucksack, egal ob beim Training oder langen Hindernisläufen. Der Preis ist relativ hoch, aber er ist jeden Cent wert

Den Salomon S-Lab kannst du versandkostenfrei direkt bei Amazon kaufen.


#2: AONIJIE Ultraleicht

Die AONIJIE Ultraleicht ist sehr, sehr minmalistisch und neben einer kleinen Getränkeblase können höchstens noch ein paar Energieriegel verstaut werden. Was uns negativ aufgefallen ist, ist die fehlende Möglichkeit Soft Flaks zu verstauen. Nur Wasser dabei zu haben reicht eben nicht jedem. Auch kann die Trinkblase nur 250 ml fassen, für lange Trainingsläufe sicher zu wenig. Bei den Hindernisläufen kann man eventuell am Weg nachfüllen, was aber umständlich ist und einen Zeitverlust bedeutet. Bei der Verpfelgungsstation wollen wir uns verpflegen und nicht mit dem Nachfüllen herum ärgern ;-) Laufrucksack

Dafür ist die AONIJIE Ultraleicht aber auch ultraflach und selbst wenn es unter einem Stacheldraht hindurch geht, stört die Weste nicht wirklich. Das können die beiden anderen Modelle nicht von sich behaupten.

Fazit: Für kurze Trainingsläufe als Ersatz für einen, meist wenig komfortablen, Trinkgurt eine gute Wahl. Für mittlere oder lange Hindernisläufe aufgrund des geringen Fassungsvermögens aber leider unbrauchbar.


Die AONIJIE Ultraleicht kannst du versandkostenfrei direkt bei Amazon kaufen.








#3: Laufrucksack CamelBak Ultra Pro Vest

Ein schöner Rucksack mit 1,5 Liter Trinkblase, Platz für 2 Soft Flaks und tollem Stauraum. Gerade die Trinksysteme, wie könnte es bei CamelBak anders sein, machen eine perfekte Figur. Leicht zu befüllen, zu pflegen und fast tropffrei. Laufrucksack Dennoch konnte uns der Rucksack nicht überzeugen, da seine Passform, im Gegensatz zum Salomon S-Lab alles andere als Ideal für uns ist.

Und da es preislich zwischen den beiden Modellen fast keinen Unterschied gibt, können wir den CamelBank Ultra Pro leider nicht empfehlen.

Fazit: Als stark preisreduzierte Variante durchaus empfehlenswert, zum Normalpreis macht der Salomon Skin Pro aber eine deutlich bessere Figur.

Der CamelBak Ultra Pro ist über Amazon Prime erhältlich.










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Wir wünschen dir viel Spaß mit deinem neuen Laufrucksack für Hindernisläufer