Predator Race Austria Erfahrungsbericht


Predator Race Austria Erfahrungsbericht

Predator Race Austria - das Masaka in Neukirchen, wir berichten


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Predator Race Austria - das Masaka in Neukirchen, wir berichten
30. Juni 2019 · Autor: Mmost4tler-raccoons · Foto: most4tler-raccoons

Anfang Juni war es soweit. Unsere 3 Athleten starteten ins ca. 3,5 Stunden entfernte Neukirchen am Großvenediger.Keiner der 3 hatte bis zu diesem Tag ein Predator Race absolviert, man hörte immer nur, wie extrem die Rennserie sein soll und diesen Ruf haben die Veranstalter aus Tschechien nicht umsunst...

Gut gelaunt trixten die Waschbären am Freitag Abend in Neukirchen ein , vergönnten sich ein gutes Abendessen und trafen auf einige bekannte Gesichter anderer OCR Clubs.Sie ließen es sich nicht nehmen, die ersten Hindernisse auch noch zu erkundigen um zumindest ein ersten Eindruck von dem zu bekommen, was in den nächsten beiden Tagen auf sie wartet.

Es wurde noch ein bisschen probiert und beratschlagt, wie man die Hindernisse am besten absolvieren sollte. Danach gings ab ins Bett, um am nächsten Tag gut ausgeschlafen an den Start gehen zu können.

Nach dem Frühstück fuhr unser 3er Pack zur Startnummernausgabe, wo sie sich das schwarze Gummiband mit Startnummer und das weiße Eliteband, das zum Start in der ersten Startwelle berechtigte, abzuholen.

Unsere Athleten haben sich bewusst für die Elite Welle angemeldet. Hier war keine Hilfe erlaubt, gleich wie beim Spartan Race in der "Age Group" oder "Elite".

Predator Race Austria Erfahrungsbericht Start zum Brutal 10km+

Also gut , auf gehts in die Schlacht. Die Anfangsstrecke war bei allen 3 Läufen gleich. Zuerst mal ca. 1 Kilometer ein Asphaltstück hinauf und dann kam nach dem Wald gleich das Krabbelhindernis. Es folgten 3 kleinere Wände zum Rüberspringen und der "Irish Table", den hatten die Waschbären schon am Vortag besichtigt.

Dann ging es weiter bergauf, über 2 Wände ( 1x "incline wall inverse" und 1x "incline wall" ) um anschließend durch einen kleinen knöchelhohen Bach zu laufen, danach musste mit einem großen Holzstück auf den Schultern eine kleine Runde absolviert werden.

Kurz darauf wartete das erste Hindernis mit einer "Fast" und einer "Slow Lane".

Was genau heißt das ?

Die "Fast Lane" ist kürzer, dafür technisch anspruchsvoller und die "Slow Lane" leichter, jedoch mit einer zusätzlichen kleinen Laufrunde oder Krabbengang als Strafe zu absolvieren.

Also such es dir aus!!! Roman nahm die "Fast Lane" und arbeitete sich bei den Flying Monkeys nach vor, während Mario und Roland die Slow Lane bevorzugten.

Anschließend wartete die "Mega Wall" mit geschätzten 2,5 Meter Höhe auf die 3 Waschbären . Diese war zwar anstrengend aber in keinester Weise ein großes Problem für die Athleten.

Nach einer kurzen Laufpassage wartete schon der "viel geliebte" Sandsack, mit einem Gewicht von 30kg für Frauen und sogar 50 kg für Männer.

Die 30 kg Säcke kennt man ja schon vom Spartan Race und Co. , aber die 50 kg Säcke die haben es wirklich in sich!

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Etwas weiter bergab wartete das nächste technisch sehr schwierige Hindernis, nämlich der "flying totem" . Es handelt sich hierbei um einen glatten ca. 10 cm dicken und 2,5 m langen, hängenden Baumstamm, an dem man sich nach oben kämpfen musste, um die Glocke zu berühren.

Es folgten weitere technisch anspruchsvolle Hindernisse, wie "bosch monkey bar", die "water pipe", "hexagon" , "weaver" , "stairway to heaven" und "salmon ladder", die man auch aus der Show "Ninja Warrior" kennt.

Nach dem "rope climb" musste man weiterlaufen zum "deadlift" um endlich zur sehnlichst erwünschten Zielgerade zu kommen.Dort wurde man vom Publikum mit großem Applaus erwartet.

Das letzte Hindernis war eine sehr hohe Quaterpipe, die man hinauflaufen musste um sich danach die heiß begehrte Medaille abholen zu dürfen. Die Ergebnisse wurde beim Überschreiten der Ziellinie auf einem riesigen Monitor eingeblendet und man konnte direkt sehen in welcher Zeit man gefinisht hat.

Predator Race Austria Erfahrungsbericht Im Ziel angekommen wurden aus den 10 km + dann letztendlich 16 km mit gut 745 Höhenmetern.

Der schnellste Raccoon war bei der "Mitteldistanz" Roman Heiss mit dem 41. Gesamtrang (8. in der AG 35-39) mit einer Zeit von 1:56:11

Schon etwas abgekämpft vom Vortag ging es am Sonntagmorgen rauf auf den Berg.

Aber...aber... aber...

Nicht ohne einen 10 kg Sandsack 💀

Ja ihr habt richtig gelesen....

Dieser Sandsack musste innerhalb von 5 Stunden bis zu einem gewissen Punkt gebracht werden, da man sonst aus der Wertung gefallen wäre.

Bei den Hindernissen, die auch schon am Vortag beim "Brutal" absolviert wurden, durfte man den treuen "Begleiter" ablegen, und danach wieder damit weitermarschieren.

Ab dem Woodcarry änderte sich die Strecke und zweigte auf die Skipiste ab, diese führte gesamt 7 km mit einer Höhendifferenz von knapp 1300 Höhenmeter auf den Berg hinauf.

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Dort warteten die Hindernisse "Net" und "Rope climbing" . Hatte man beide absolviert durfte man die 9km Strecke Richtung Tal antreten, natürlich mit dem Sandsack im Nacken. Bei der "Cutoff time" im Tal durfte man seinen "treuen Begleiter" dann endlich abgeben .

Bis zu den "irish table kombos" folgten die bekannten Hindernisse vom Vortag und eine zusätzliche Laufstrecke wurde eingefügt, kurz darauf wartete die "icebug traverse" und ein zweites Mal der 50kg Sandsack , dieses Mal aber eine noch weitere Strecke mit dem Ungetüm am Rücken.

Predator Race Austria Erfahrungsbericht Das Ziel an diesem Tag war...einfach nur zu finishen, egal wie, um die begehrte "Weekend Medaille" mit nach Hause nehmen zu dürfen.

Der Lauf der dann eigentlich 32km(!!! anstatt der 15km+) und 1700 Höhenmeter hatte , kam unserem Roman Heiss zugute, der wie er auch schon beim Celtic Warrior Ultra bewiesen hatte, über die langen und harten Distanzen sein volles Potenzial ausschöpfen kann. Er konnte von den beiden anderen Raccoons nicht mehr eingeholt werden.

Roman finishte mit dem 31. Gesamtrang (8. in der AG 35-39 ) in einer Zeit von 5:32:48 .

Fazit des Alpine Master Weekend:

Preis/Leistung : TOP
Zeitmessung : TOP
Streckenkennzeichnung: TOP
Hindernisse: SEHR HERAUSFORDERND
Streckenlänge: BEIM MASAKR - GRENZWERTIG
(Das es immer ein paar Kilometer mehr sind bei sogenannten + Läufen ist schon klar, aber den Masakr mehr als zu verdoppeln war schon etwas hart)
Labestellen: BEIM MASAKR MIT 3 LABEN- ZU WENIG
Volunteer´s : SEHR NETT UND FREUNDLICH
Aussicht und Umgebung: TOP / NICHT BEZAHLBAR


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